Neugestaltung des Empfangsbereichs

und Restaurants im Hotel Strijewski.

 

VORBEREITUNG

Beim ersten Treffen war sich der Hotelier unklar, welche Maßnahmen getroffen werden können und wie groß der Umfang der Maßnahme sein wird. Allein, es bestand der Wunsch, etwas zu verändern.

 

»Wir können immer sehr gut beschreiben, was uns stört – das Negative.«

Innenarchitektur war bei diesem Projekt die Umkehr ins Positive.

 

»Ich habe viel zugehört, mir Abläufe erklären lassen und dem Hotelier dann ein Konzept vorgestellt mit den Themenschwerpunkten: Licht und Optik.«

 

Die Präsentation der Materialcollage brachte den Durchbruch.

Wir haben gemeinsam überlegt, was unbedingt nötig ist und verändert werden sollte.

 

UMSETZUNG

Bei genauer Betrachtung der Fotos in der Galerie ist zu erkennen, dass wir dekorative Dreiecke über Türen und die Zierleisten an Wandpanelen entfernt haben. Die Bestuhlung ist dagegen geblieben.

 

Die Natursteinwand und die wunderschönen, farbintensiven Gardinenstoffe sind die neuen Blickpunkte und Wiedererkennungsmerkmale des Restaurants.

 

Das Lichtkonzept konzentriert sich auf eine appetitliche Ausleuchtung der Speisen am Buffet und den Restaurantsitzplätzen. Gleichzeitig bekommt der Materialmix aus Naturstein, Glas und Dekostoffen durch Licht besondere Aufmerksamkeit. Dezente Spots betonen die Highlights.

 

Das Lichtband an der Decke verbindet das Restaurant mit der Rezeption und der Bar. Je nach Tageszeit und Stimmung taucht es die Räume in eine angenehme Atmosphäre.

 

GUTE LEISTUNG

Ganz zum Schluss gilt mein Dank Herrn Strijewski, der entscheidungsfreudig diesen Umbau begleitet hat und natürlich dem Projektteam, das es möglich gemacht hat, dass der Hotelbetrieb, trotz Restaurantumbau, weiterlaufen konnte. Immer wieder gerne!

© Kristin Kappler 2018